SongVote

Musikwünsche auf der Hochzeit sammeln – ohne Zettelchaos

Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit

Auf fast jeder Hochzeit kommt irgendwann jemand ans DJ-Pult: „Kannst du noch …?“ Das ist schön – zeigt es doch, dass die Gäste Lust auf die Tanzfläche haben. Es wird aber anstrengend, wenn du gleichzeitig mixen, das Brautpaar im Blick behalten und auf dem Zettel von Onkel Peter den dritten Schlager entziffern sollst. Hier ist ein Ablauf, der sich bewährt hat.

1. Vorab: Das Brautpaar legt den Rahmen fest

Die wichtigsten Musikentscheidungen fallen nicht am Abend, sondern im Vorgespräch. Frag das Brautpaar nach drei Listen:

  • Must-Plays – Songs, die auf jeden Fall laufen sollen (Eröffnungstanz, „unser Lied“, der Song vom ersten Date)
  • No-Gos – Songs oder Interpreten, die auf keinen Fall laufen sollen
  • Stimmung – lieber Charts, 90er, Schlager, Rock? Was soll beim Essen laufen, was nach Mitternacht?

Am einfachsten geht das, wenn das Paar die Listen selbst pflegen kann, statt sie dir per WhatsApp in fünf Nachrichten zu schicken. In SongVote bekommt das Brautpaar dafür einen eigenen Gastgeber-Link – ohne Konto, direkt im Browser.

2. Vorab-Wünsche der Gäste

Viele Gäste wissen schon Wochen vorher, welcher Song sie auf die Tanzfläche bringt. Wenn du den Wunsch-Link mit der Einladung oder der Hochzeitswebsite verschickst, kommen die Wünsche gesammelt bei dir an – und du kannst sie in Ruhe vorbereiten, statt am Abend zu suchen.

3. Am Abend: QR-Code statt Zurufe

Stell kleine Tischaufsteller mit einem QR-Code auf die Tische oder zeig ihn auf einer Leinwand. Gäste scannen mit der Handy-Kamera, wünschen sich einen Song und stimmen für die Wünsche der anderen ab. Das hat drei Vorteile:

  • Fairness: Was viele hören wollen, steht oben – nicht, wer am lautesten ruft.
  • Ruhe am Pult: Du siehst alle Wünsche sortiert auf deinem Handy oder Laptop.
  • Alle machen mit: Auch Gäste, die sich nie ans Pult trauen würden, sagen, was sie hören wollen.

Wichtig ist, dass Gäste dafür keine App installieren und kein Konto anlegen müssen. Sonst machen am Ende nur die Technikaffinen mit.

4. Du behältst die Kontrolle

Musikwünsche sind Wünsche, keine Befehle. Du entscheidest, was wann passt. Ein paar Werkzeuge helfen dabei:

  • Die No-Go-Liste des Brautpaars sperrt Songs, bevor sie überhaupt gewünscht werden.
  • Wünsche, die nicht passen, lehnst du mit einem Tipp ab.
  • Wenn die Tanzfläche voll ist und du einen Plan hast, schließt du die Wunschliste einfach für eine Weile.

5. Grüße und Erinnerungen

Ein schöner Zusatz auf Hochzeiten: Gäste schreiben zum Wunsch einen kurzen Gruß („Für Lisa & Tom – auf die nächsten 50 Jahre!“). Nach deiner Freigabe erscheint er auf der Leinwand. Und am Ende bekommt das Brautpaar einen Rückblick mit den meistgewünschten und gespielten Songs – ein Andenken, das gern geteilt wird.

Kurz zusammengefasst

1. Must-Plays und No-Gos vorab vom Brautpaar pflegen lassen.
2. Den Wunsch-Link mit der Einladung verschicken.
3. Am Abend QR-Code auf die Tische – Gäste wünschen und stimmen ab.
4. Du entscheidest, was läuft.

SongVote kostenlos ausprobieren – dein erstes Event ist in einer Minute angelegt.